
Alle stehen hinter Peter Forstner
Peter Forstner will nochmal Bürgermeister werden und das komplette Team steht hundertprozentig hinter ihm. Das drückten die 22 Wahlberechtigten auf der Aufstellungsversammlung im Gasthaus Kammermeier in Ettenkofen am vergangenen Donnerstag deutlich aus und wählten Bürgermeisterkandidat und Liste jeweils einstimmig.
Um ein sehr unabhängiges Team für die Kommunalwahl aufzustellen, wurde dafür eigens vorab eine „unabhängige Liste“ mit elf Mitgliedern gegründet. SPD und unabhängige Liste gehen mit ihren Kandidaten als „SPD+UL“ bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 an den Start. Christoph Ertl, Gemeinderat und Fraktionssprecher der SPD-Liste in Neufahrn, und überzeugt parteilos, übernahm den Vorsitz bei der Gründungsversammlung der losen Vereinigung „Unabhängige Liste“. „Ich bin bald zwölf Jahre im Gemeinderat Neufahrn und finde das sehr gut, dass man in der Kommune parteiunabhängig Gemeindepolitik mitgestalten kann.“ Einen Fraktionszwang habe es bei der SPD ohnehin noch nie gegeben und es sei bereits vorher möglich gewesen, ohne Parteizugehörigkeit auf der Liste zu kandidieren.
Nach der Gründungsversammlung hielt der SPD-Ortsverein seine Versammlung ab. Elf Mitglieder und drei Zuhörer waren gekommen. Die elf Mitglieder der Unabhängigen Liste kamen dazu und stimmten geschlossen für den gemeinsamen Wahlvorschlag. SPD-Ortsvorsitzende Bianca Marklstorfer, die dieses Mal aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Gemeinderatswahl antritt, lobte Partei, Bürgermeister und neue Kandidaten für ihr Engagement an vorderster Stelle. „Wir haben ganz viele Kandidaten auf der Liste, die jung, motiviert und politisch interessiert sind und bereits sehr aktiv in Vereinen, der Feuerwehr oder bei der Unterhaltung sind. Das macht uns stark. Unser Ziel ist einige Sitze mehr zu erhalten, das können wir schaffen.“
Die insgesamt 22 Wahlberechtigten sprachen sich dann nach der Kandidatenvorstellung auch einstimmig für Peter Forstner als ihren Bürgermeisterkandidaten aus. Auch die komplette Liste samt Reihung wurde einstimmig angenommen. Für die Kommunalwahl treten demnach als SPD+UL in folgender Reihenfolge an: Bürgermeister Peter Forstner, Christoph Ertl, Michael Wimbeck, Franz Mooser, Veronika Renner, Clemens Fischer, Armin Linhart, Johannes Wagensoner, Jörg Linzmeier, Markus Heinle, Sandra Wild, Sina Kraus, Alessio Burani, Viktor Munschau, Dieter Niedermeier und Alexander Müller. Als Ersatz stellten sich Rudi Puryear und Manfred Kuhnert zur Verfügung. Für den Fall, dass ein Kandidat ausfällt, beschloss die Versammlung, Nachrücker auf Platz 14 zu setzen, Platz 15 und 16 bleiben fix, der Rest rückt jeweils einen Platz nach vorne. Auch hierfür gab es ein einstimmiges Ja.
Er wolle Begonnenes die nächsten sechs Jahre vollenden und weiterhin dafür sorgen, dass sich alle Bürger, aus Neufahrn und den Ortsteilen, in Neufahrn „dahoam und wohl fühlen“, betonte Peter Forstner: „Sei es die Ansiedlung eines zusätzlichen Arztes oder der Ausbau der Infrastruktur, des zweien Supermarktes, der gerade gebaut wird, ich möchte volle Kraft einsetzen, und Neufahrn weiterentwickeln.“
Für die Wahl mehrerer Kandidaten aus der Region in den Kreistag plädierte die Kreistagsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Ruth Müller, die Landrätin werden möchte. Bildung, Gesundheit und Wirtschaft wolle sie als Landrätin zur Chefsache machen. Ihre Arbeit in Gesundheits-, Umwelt- und Landwirtschaftsausschuss sowie ihre Zeit als bayerische Generalsekretärin hätten ihr ein starkes Netzwerk verschafft, von dem der Landkreis Landshut profitieren könne. will ich als Landrätin anpacken, hier müssen wir handeln“, so Ruth Müller kämpferisch. „Ihr könnt mit mir gemeinsam Geschichte schreiben, indem wir im Landkreis Landshut endlich die erste weibliche Landrätin platzieren.“ Peter Forstner habe viel Rückenwind aus der SPD, so Müller, und sein neues Team sei besonders stark, mit vielen sehr guten Menschen, die sich bereits ehrenamtlich engagieren und in der Kommune einbringen. „Das klare Votum für dich zeigt, wie geschlossen dein Team hinter dir steht und wie sehr deine Arbeit der vergangenen elf Jahre geschätzt wird“, gratulierte Ruth Müller dem frisch gewählten Bürgermeisterkandidaten Peter Forstner.
Bilder:
„Gemeinsam stark für Neufahrn“ lautete der Wahlspruch: Das Team für den Kommunalwahlkampf steht fest für die Liste „SPD+ Unabhängige Liste“. Foto: Bianca Marklstorfer