MdB Bärbel Kofler (4. v. l.) beim Besuch in Vilsbiburg
Die Bundestagsabgeordnete Bärbel Kofler besuchte die Ballsporthalle
Die Bundestagsabgeordnete Bärbel Kofler besuchte die Ballsporthalle
Sie besuche derzeit gezielt Kommunen, die sich konkret mit der eigenen Energieversorgung beschäftigten, um Beispiele für funktionierende dezentrale Strukturen zu sehen, sagte die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler am späten Montagnachmittag, als sie das Blockheizkraftwerk in der neuen Ballsporthalle besichtigte.
Bürgermeister Helmut Haider und der Leiter der Stadtwerke, Wolfgang Schmid, erläuterten Kofler und der Runde mit SPD-Kommunalpolitikern aus Stadt und Landkreis das Vorhaben der Stadt, regenerative Energieformen auszubauen und bis 2035 Energie-autark zu werden. So will Vilsbiburg den Bau von Niedrigenergiehäuser fördern und den Bau der Nahwärmeversorgung Stück um Stück voranbringen. Es sei beachtlich, sagte Schmid, was man in Vilsbiburg in dieser Hinsicht bewegen könne - und wie schnell.
Überrascht zeigte sich die Abgeordnete, die dem Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit angehört, als sie hörte, dass der Anteil von Solarstrom am Vilsbiburger Strommix acht Prozent beträgt: "Das ist für eine Stadt ein beachtlicher Wert". Weitere zehn Prozent des in Vilsbiburg verbrauchten Stroms könnte mit dem Windrad erzeugt werden, das derzeit von der Bundeswehr verhindert wird. Der zu der Runde hinzu gekommene Ingenieur Günter Beermann, der das Vilsbiburger Windrad geplant hat, beklagte, dass derzeit "Angstszenarien aufgebaut" würden. "Mit jedem Windrad mehr wächst die Konkurrenz für die großen Energieversorger." Dabei sei es eigentlich vernünftiger, möglichst viel Strom vor Ort zu gewinnen und die großen Netze zu entlasten.
Beermann berichtete, dass derzeit immer mehr Stadtwerke dem Vilsbiburger Beispiel folgten und mit Hilfe der Windkraft den Anteil an selbst produzierten Strom steigerten. Dies sei schon jetzt rentabel, aber mit den zu erwartenden Strompreissteigerungen hätten alle Strombezieher einen Preisvorteil durch die kommunalen Ener gie ver sorger. Das Problem in Niederbayern sei allerdings, dass die Landschaft stark zersiedelt sei und sich deshalb nur schwer windreiche Grundstücke finden ließen, die in einer ausreichenden Entfernung vom nächsten Einödhof lägen.
Georg Soller, Vilsbiburger Zeitung vom 4. Mai 2011
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