Abschlussveranstaltung der SPD in Asenkofen

Veröffentlicht am 05.03.2014 in Ortsverein

Mit einem kleinen Quiz begann die Abschlussveranstaltung 2014 der SPD in Asenkofen. Im vollbesetzten Gasthaus Fäth, Asenkofen ...

... ließ Bürgermeisterkandidat Peter Forstner das Publikum raten, wie alt im Durchschnitt der typische Neufahrner in Niederbayern ist. Die Antwort war 43, übrigens zufällig das Alter von Peter Forstner.
Zunächst stellten sich unser Bürgermeisterkandidat und die Gemeinderatskandidaten persönlich vor. Peter Forstner beschrieb im Detail seine Verwurzelung in Neufahrn und in dreizehn Vereinen. Christoph Ertl moderierte die Vorstellung der Gemeinderatskandidaten und betonte, dass jeder der Vorgestellten täglich seinen Mitbürgern ins Gesicht schauen können will und deshalb möglicherweise ehrlicher ist als so mancher in der großen Politik. Wegen der Bürgernähe habe man auch Versammlungen in jedem Ortsteil abgehalten und zusätzlich auch im Seniorenzentrum AZURIT sowie im Seniorenclub.

Der demographische Wandel prägte auch den ersten Teil der Vorstellung des Wahlprogramms.
Peter Forstner illustrierte sein Konzept der Barrierefreiheit mit zahlreichen Bildern und Beispielen und zeigt, wie einfach das z.B. am Bahnhof zu verwirklichen wäre. Auch müsse man sich um zu Fuß erreichbare Einkaufs-möglichkeiten bemühen, wobei er aber keine Luftschlösser versprechen wolle.

Aber auch bei den ganz Kleinen sieht Peter Forstner Verbesserungspotential: Mit Fotos belegte er, wo die Schulwegsicherheit verbessert werden kann: Mit Absperrketten könne man verhindern, dass die Kleinen auf die Straße vor ein Auto geschubst werden. Mit einer Insel könne man das Überqueren der Straße sicherer machen und gleichzeitig das rasante Kurvenschneiden unterbinden.

Die Turnhalle der Realschule (baulicher Stand von 1966) muss ohnehin erweitert oder ersetzt werden. Das sieht Peter Forstner als Gelegenheit, sich Gedanken darüber zu machen, ob die Gemeinde nicht doch mit einsteigt und die Kapazität so ausweitet, dass sie auch für den Sportbetrieb der Vereine ausreicht. Ohnehin vorhandene Räume, wie etwa das Kellergewölbe unter dem Kindergarten, will Peter Forstner herrichten und einer sinnvollen Nutzung zuführen.

Mit eindrucksvollen Bildern belegte Peter Forstner, wie groß das Überschwemmungsrisiko bei trichterförmiger Landschaftsform (z.B. Reutstraße, Max- Reger- Straße) oder selbst beim harmlos wirkenden Etzenbach sein kann. Er möchte Regenrückhaltebecken verwirklichen, dass das Regenwasser nicht gleich auf die Straße fließt und in Winklsaß eine schnell und einfach umzusetzende Lösung anstreben.

Um Arbeitsplätze zu schaffen, möchte er das Industriegebiet attraktiver gestalten. Momentan winken Interessenten oft ab, weil vor Baubeginn teure Erdbewegungsarbeiten notwendig sind. Er möchte in Vorleistung gehen und die Gemeinde durch Anbieten halbwegs ebener Gewerbegrundstücke konkurrenzfähiger machen. Den Wertstoffhof möchte er so umgestalten, dass sich die Bürger beim Abladen nicht gegenseitig behindern.

Attraktiver werde Neufahrn auch durch Neue Medien: Neben der Einführung einer Neufahrn- App und eines regelmäßigen Bürgermeister- Chats möchte er sehr schnell für alle Ortsteile ein schnelles Internet verwirklichen. Er wisse aus seiner Berufstätigkeit, dass die erforderlichen Leitungen und Rohre teilweise schon unter der Erde liegen. Man müsse nur koordinieren, dass sie auch benutzt werden können.

Auch mit herkömmlichen Mitteln möchte Peter Forstner besser informieren: Er zeigte Fotos aus anderen Gemeinden, wo im Ortskern Schautafeln für Vereine und Institutionen zur Verfügung stehen. Die Hauptstraße möchte er schöner herrichten und die Ortseingänge durch Begrüßungsschilder einladender gestalten. Mit einer Elektrotankstelle im Ortskern möchte er nicht nur der Umwelt Gutes tun, sondern auch den einen oder anderen zum Verweilen im Ort veranlassen.

Als besondere Motivation für seine Kandidatur hob Peter Forstner hervor, dass er bei der letzten Wahl nach dem Bürgermeister das beste Stimmenergebnis erhalten habe. Das sei für ihn ein Leistungsansporn.

Zum Abschluss erklärte Adolf Biberger die Möglichkeiten des Kumulierens und Panaschierens bei der Wahl.- 

Bürgermeister und Kreisrat Zauner stellte am Beispiel des durch den Kreis geplanten Turnhallenbaus bei der Realschule dar, was passiert wäre, wenn kein Neufahrner im Kreistag gesessen wäre, der darauf aufpasst, dass Neufahrn nicht zu kurz kommt. Zauner rechnete vor, dass aus wahlarithmetischen Gründen es ein SPD- Kandidat leichter habe, die notwendige Stimmenzahl für den Einzug in den Kreistag zu erreichen.
In der Vergangenheit waren die aus eigener Kraft gewählten Kreisräte (und nicht nur als späterer Nachrücker) immer von der SPD. Wer wolle, dass Neufahrn im Kreis Gehör findet, daher müsse unbedingt ein Kandidaten aus Neufahrn in den Kreistag gewählt werden.

Nächste Termine des OV's:

WAHLAUFTAKTVERANSTALTUNG MIT JAHRESABSCHLUSSESSEN  

Sonntag, 11. Januar 2026: 

Gemeinsam stark für Neufahrn! 
Ihr Bürgermeister Peter Forstner und die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD+Unabhängige Liste stellens ich vor. 

Uhrzeit: 10:00 Uhr

Ort: Gasthaus Ramsauer, Neufahrn/NB

 


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